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Labrador Club Deutschland e.V
Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) e.V
Fédération Cynologique Internationale

Hundetraining mit positiver Verstärkung

Mit seinem gutmütigen Charakter und seiner Aufgeschlossenheit ist der Labrador ein beliebter und bewährter Familienhund. Trotzdem allem aber darf man nicht vergessen, dass der Labrador Retriever ursprünglich als Jagdhund gezüchtet wurde. So braucht er auch heute noch eine entsprechende Beschäftigung, damit er sich nicht langweilt und ein ausgeglichenes Familienmitglied bleibt.

Zu Beginn der Labrador-Zucht wurden die Hunde vor allem zur Jagd eingesetzt, wo ihre Aufgabe darin bestand, erlegtes Wild aufzuspüren und zu apportieren. Das wird für einen Familienhund natürlich schwierig, gefällt den Hunden aber dennoch so gut, dass sie zur Auslastung Hundetraining und -sportarten lieben, die sich an ihrer ursprünglichen Aufgabe orientieren. Am besten sucht man sich eine Hundeschule in der Nähe, um mit dem Training zu beginnen.

Schnee in der Hundeschule

So war es für uns ein großes Glück, eine Hundeschule in Haltern am See gefunden zu haben, die auch noch Hundeerziehung ohne Stress versprach. Denn wir glauben, dass ein Hund das was er tun soll, gern und freiwillig machen muss. Das kann aber nur gelingen, wenn er versteht, was man von ihm möchte. Kein Hund soll einfach nur stumpf Befehle befolgen müssen, dann kann jeder Hundehalter auf ein Hundetraining ohne Druck, ohne Gewalt und ganz ohne die Verwendung von Starkzwangmitteln wie z.B. Stachelhalsband und Teletac bauen.

Balu besuchte mit uns bereits im Alter von acht Wochen eine Hundeschule und wir begannen so mit der Welpenerziehung. Was ist es nun, was ein junger Hund in seiner ersten „Schulzeit“ lernen soll? Außer einem gründlichen Bindungsaufbau des Hundes zu seinem Hundeführer sind auch diese „Schulfächer“ wichtig für einen jungen Hund

Dabei war es uns ganz wichtig, selbst auch das richtige Spielen mit einem Welpen zu erlernen. Ganz gleich, ob man ein Futter-, Apportier- oder Rennspiel beginnt ist es absolut wichtig, einen Welpen nicht zu überfordern und ihn körperlich zu stark zu belasten. Welpen überschätzen sich im Spiel ganz gerne einmal selbst, da ist Kontrolle sehr wichtig. Welche Spiele sich für den eigenen Welpen eignen, ist von der Rasse, dem Alter und dem Charakter des Hundes abhängig. Labrador Retriever lassen sich z.B. sehr gern von Apportierspielen begeistern. Positive Verstärkung durch Belohnung zum richtigen Zeitpunkt erleichtert das Lernen immer immens!

Hundetraining im Winter

Das haben wir selbst für das Spielen mit unserem Hund gelernt:

Nun ist aus unserem Welpen ein stattlicher Rüde geworden und wir besuchen „unsere“ Hundeschule in Haltern immer noch regelmäßig. Es gibt tatsächlich immer noch viel zu lernen und das Gruppentraining mit den anderen macht großen Spaß. Die Übungen werden schwieriger und Hund und Mensch werden dabei gefordert und gleichzeitig gefördert. So lernen wir ganz spielerisch ein entspanntes Verhalten in alltäglichen Situationen. So musste Balu beispielsweise auch lernen, sich auch aus der Entfernung kontrollieren zu lassen: Sitz und Platz müssen auch dann klappen, wenn der Mensch nicht neben ihm steht und ihn so direkt kontrollieren kann. Und was geschieht, wenn wir beim Spaziergang auf andere Menschen und Hunde treffen? Hier hilft ein Konfrontationstraining, damit die Situation jederzeit unter Kontrolle bleibt. Was wir auch immer weiter üben und perfektionieren wollen, ist die Leinenführigkeit und auch die Freiführigkeit ohne Leine ist uns sehr wichtig. Der Umgang mit unserem Balu muss auch ohne Leine funktionieren, glauben wir.

Was wir mit unserem Hund außerdem noch üben? Da ist z.B. das freiwillige Abgeben von Futter und Spielzeug. Für einen Labbi ist das jetzt nicht sooo schwierig, denn er ist als ursprünglicher Jagdgebrauchshund darauf gezüchtet, seine „Beute“ möglichst unbeschadet wieder herzugeben. Weil genau das aber seinem Naturell entspricht, kann man solche Übungen auch wunderbar ins Trainingskonzept einbauen, ebenso die Verweigerung von Futter und Spielzeug. Wir möchten ja keinen „bestechlichen“ Hund, obwohl aus einem Labrador trotzdem kein Wachhund wird.

Extrem wichtig ist für uns im Hundetraining der Spaß. Unser Balu hat gelernt, dass es sich für ihn lohnt, mit uns gemeinsam zu spielen und zu arbeiten. Gerade die Hundeerziehung darf kein Kampf sein, wenn sie gelingen soll. Abgesehen davon schauen wir auch gern einmal über den Tellerrand und interessieren uns für die Erfahrungen der anderen Gruppenmitglieder.

Unser Fazit:

Die richtige Kommunikation und der respektvolle Umgang mit dem Hund, Motivation und die Freude am (lebenslangen) Lernen sind die Grundlagen moderner Hundeerziehung. So werden Hund und Mensch viel Freude am Umgang miteinander haben. Ein ganzes Hundeleben lang.


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