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Labrador Club Deutschland e.V
Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) e.V
Fédération Cynologique Internationale

Wo kommt er eigentlich her, dieser liebenswerte und sportliche Hund?

Ursprünglich stammt der Labrador Retriever vom St. Johns-Hund ab, einer kleinen Unterart des Neufundländers. Diese Hunde hatten im Ursprung die Aufgabe, die Fischer Kanadas bei ihrer schweren Arbeit zu unterstützen, indem sie die aus den Netzen entkommenen Fische oder abgetriebene Netze zu ihnen zurück brachten.

Labrador beim Apportieren © Zach Cunningham / stock.adobe.com

So machten sich die Fischer ihren Arbeitseifer und ihre Apportierfreude zu Nutze. Auch bei der Jagd erwiesen sie sich als hilfreich beim Aufspüren von erlegten Wasservögeln oder anderem Wild.

Apportierhund mit Jagdinstinkt

Adelige erkannten bereits im 19.Jahrhundet den großen Nutzen des Labrador Retrievers

Im 19. Jahrhundert gelangten einige Tiere nach Großbritannien, wo sie sich bei den Adeligen bald großer Beliebtheit erfreuten. Sie besaßen teils große Jagdreviere und erkannten schnell den großen Nutzen des Labrador Retrievers. Er besaß nicht nur das gewünschte „weiche Maul“, um das erlegte Wild ohne Schaden zum Jäger zurück zu tragen, darüber hinaus verfügte er auch über eine unglaubliche Merkfähigkeit, die ihn in die Lage versetzte, sich auch noch nach längerer Zeit zu merken, wo das Wild gefallen war. Ein längeres und womöglich nutzloses Suchen erübrigte sich so. Der zweite Teil des Namens kommt übrigens vom englischen Wort für Apportieren, Zurückbringen: Retrieve.

Mittelgroßer, kräftiger Hund mit einem breiten Schädel und kurzem, harten Haar

So wurden diese Hunde bald planvoll weitergezüchtet und auf ihre jagdlichen Eigenschaften hin selektiert. Es entstand über die Jahrzehnte ein mittelgroßer, kräftiger Hund von sehr einheitlichem Typ mit einem breiten Schädel und kurzem, harten Haar. Auffällig aber ist seine Rute, die von der Form her an den Schwanz eines Otters erinnert, kräftig und dicht behaart ist und dabei keinerlei Art von Befederung aufweisen darf.

Alle heute existierenden Labrador-Linien gehen auf die in Großbritannien gezüchteten Jagdhunde zurück, die speziell auf das Suchen und Zurückbringen des erlegten Wildes hin selektiert wurden.

Aus dem ursprünglichen reinen Jagdhund aber ist im Laufe der Zeit ein beliebter Familienhund geworden, der sich mit seiner Ausgeglichenheit und Kinderliebe hervorragend in das Familienleben einfügt und es tagtäglich bereichert. Heute wird der Labrador Retriever in zwei Linien gezüchtet: Die kleinere und schlankere Field Trial Linie für die Jagd und die massigere Show-Linie, die auch den wunderbaren Familienhund abgibt.