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Labrador Club Deutschland e.V
Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) e.V
Fédération Cynologique Internationale

Die FCI: Aufgaben und Geschichte

Fédération Cynologique Internationale

Die FCI (Fédération Cynologique Internationale) ist die weltweit größte Organisation für das Hundewesen. Zur Zeit sind 94 Mitglieds- und Partnerländer in ihr organisiert. Dabei ist jeweils nur ein Verband pro Land zugelassen, der dann seinerseits eigene Abstammungsnachweise (Ahnentafeln) ausstellen und Richter ausbilden darf.

Drei Sektionen bilden die FCI: „Europa“, „Amerika und Karibik“ sowie „Asien, Afrika und Ozeanien“. Innerhalb ihrer Organisation garantiert die FCI die gegenseitige Anerkennung der Abstammungsnachweise der ihr angeschlossenen Länder. Auch die Richter werden untereinander anerkannt. Zum jetzigen Zeitpunkt sind in der FCI 346 verschiedene Hunderassen anerkannt. Jede einzelne von ihnen wird einem Ursprungsland zugeordnet und bildet das „Eigentum“ dieses Landes.

Aufgabe der Ursprungsländer ist es, in Zusammenarbeit mit der Wissenschaftlichen Kommission der FCI die Standards für ihre Rassen, also die Beschreibung des Idealtyps, zu erstellen. Die FCI übernimmt dann die Übersetzung, Aktualisierung und Veröffentlichung dieser Rassebeschreibungen, welche auf Ausstellungen in den FCI-Ländern von den Richtern als Bewertungsgrundlage verbindlich genutzt werden. Selbstverständlich sind diese Rassebeschreibungen auch die Basis für die Züchter, die jederzeit bestrebt sind, erstklassige Hunde zu züchten.

Labrador Retriever mit FCI Papiere

Die FCI und ihre Geschichte

Gegründet wurde die FCI am 22. Mai 1911. Sie hatte es sich zum Ziel gesetzt, die Kynologie (die Lehre von Rassen, Zucht, Pflege, Verhalten, Erziehung und Krankheiten der Haushunde) und die Rassehundezucht in allen Belangen zu unterstützen und zu schützen.

Die Gründerländer der FCI waren Deutschland, Österreich, Belgien, Frankreich und die Niederlande.

Während des Ersten Weltkrieges stellte die FCI ihre Tätigkeit gänzlich ein und wurde dann im Jahr 1921 wieder neu gegründet. Ihre Statuten wurden sodann im April 1921 und im März 1968 erlassen und der Verband konnte seine juristische Eigenständigkeit erlangen.

Die Aufgaben der FCI

Der FCI obliegt es, verschiedene Ausstellungen und Prüfungen zur Bewertung der Hunde durchzuführen:

Die Ergebnisse dieser Schauen und Prüfungen werden dann der FCI-Geschäftsstelle gemeldet und von dieser mittels EDV erfasst. So kann die Leistung der Hunde genau protokolliert werden. Hat dann ein Hund eine bestimmte Anzahl von Anwartschaften erreicht, kann er mit dem passenden Titel ausgezeichnet werden, also als Internationaler

Es können also eine Vielzahl von Auszeichnungen von den angeschlossenen Züchtern für ihre Tiere erreicht werden. Diese Titel werden dann von der FCI verliehen. Außerdem können die Züchter auch über ihre jeweiligen Landesverbände ihren Zwingernamen international schützen lassen.

Alle von der FCI endgültig anerkannten Rassen können das Zertifikat CACIB (Certificat d’Aptitude au Championat International de la FCI) erhalten und sind damit berechtigt, folgende FCI-Titel zu erlangen

Gruppe 1 Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde) Gruppe 2 Pinscher und Schnauzer - Molosser - Schweizer Sennenhunde
Gruppe 3 Terrier Gruppe 4 Dachshunde
Gruppe 5 Spitze und Hunde vom Urtyp Gruppe 6 Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen
Gruppe 7 Vorstehhunde Gruppe 8 Apportierhunde - Stöberhunde - Wasserhunde
Gruppe 9 Gesellschafts- und Begleithunde Gruppe 10 Windhunde